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| Der
letzte Teil unserer Reise führte uns an der Eldjarspalte vorbei in
ein anderes vulkanisch aktives Gebiet mit dem Namen Landmannalaugar.
Dort
haben wir nach einer sehr schönen Wanderung durch dieses
farbenfrohe
Gebirge ein warmes Bad in einem kleinen Bach genommen.
Eine der letzten Stationen waren noch die Geysiere und natürlich der berühmte Wasserfall Gullfoss. Unsere Endstation war für zwei Tage die Isländische Hauptstadt Reykjavik (rauchende Bucht) von der wir dann wieder nach Deutschland zurück flogen. Was das Wetter betraf muß ich sagen das wir wirklich viel Glück hatten. Die Temperaturen eines Isländischen Hochsommers entsprechen bei uns den Temperaturen der Frühlingsmonate April und Mai. Sehr angenehm natürlich für Wanderungen und Besichtigungen. Zudem geht immer ein frischer Wind der machmal aber auch sehr unangenehm sein kann.
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Zwischen den Gletschern Vatnajökull und Mýrdalsjökull liegen zahlreiche Kraterreihen und Spaltensysteme. Besonders beeindruckend ist die 40 km lange Spalte Eldgjá. Am nordöstlichen Ende zieht sich der Graben über 5 km als Explosionsspalte von 140 m Tiefe und bis zu 600 m Breite hin, durchrauscht von einem Fluß. |
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| Bei dem gewaltigen Ausbruch wurde wahrscheinlich über 9 km³ Lava explosiv ausgeworfen. | ![]() |
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Am Ende der Schlucht liegt einer der schönsten Wasserfälle Islands. Der Fluß Ófæra stürzt sich hier in die Eldgjá-Spalte. |
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| Ófæravoss | ![]() |
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Eldgjáspalte |
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| Nördlich des Gletschers Mýrdalsjökull liegt das Naturschutzgebiet Fjallabak mit den größten Rhyolitvorkommen Islands. Auf einer Fläche von etwa 400 km² bedeckt dieses Vulkangestein die Landschaft rund um den Vulkan Torfajökull. Rhyolit ist ein magmatisches Gestein mit einem vergleichsweise hohen Kieselsäuregehalt. | ![]() |
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Das Rhyolitgebiet liegt in der aktiven Vulkanzone des Landes und so dringen an vielen Stellen vulkanische Gase und Dampf aus dem Boden. Die Gase und Fumarolen haben im Laufe der Zeit das rhyolitische Gestein zersetzt. |
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| Eisenhaltige Dämpfe haben die Erde rötlich gefärbt, schwefelhaltige Dämpfe haben gelbe Farbtöne zurückgelassen. | ![]() |
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Nach neueren geologischen Erkenntnissen soll ein großer Teil des Fjallabakgebietes eine gewaltige Caldera sein, die zu einem etwa 2 Millionen Jahre alten und etwa 150 km² großen Vulkanmassiv gehört. Der Obsidianstrom Laugahraun entstand wahrscheinlich am Anfang des 16. Jahrhunderts bei einem Ausbruch des Brennisteinsalda und erreicht eine Länge von zweieinhalb Kilometern. |
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| In unmittelbarer in der Nöhe liegt auch ein warmer Bach. Daher leitet sich auch der Name Landmannalaugar ab. Er bedeutet soviel wie "die warmen Quellen der Leute aus Land". | ![]() |
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Der bekannteste Vulkan Islands dürfte die 1491 m hohe Hekla sein. Die Hekla ist eine Übergangsform vom Spalten- zum Stratovulkan. Das Vulkanmassiv entstand in den letzten 7000 Jahren entlang des Spaltensystems Heklugjá, das sich von Nordosten nach Südwesten hinzieht. Der letzte Ausbruch war am 16.1.1991. |
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| Der Gullfoss, der Goldene Wasserfall liegt in der Nähe der heißen Quellen und Geysire des Haukadalur. Über zwei gewaltige, fast im rechten Winkel aufeinanderstehende Kaskaden stürzt das Wasser des Gletscherflusses Hvítá in eine 2,5 km lange und 70 m tiefe Schlucht. | ![]() |
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An warmen Sommertagen donnern pro Sekunde bis zu 1200 m³ Wasser in die Tiefe. Die obere Stufe des Wasserfalls hat eine Höhe von 11 m, die untere Stufe erreicht eine Höhe von 20 m. Die Fallkante beider Stufen wird durch zwei Lavaschichten gebildet. |
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| Im Schnitt beträgt die erosive Rückschreitung 30 cm pro Jahr. Besonders starke Erosionskraft entfaltet das Wasser bei Gletscherläufen und während der Schneeschmelze. | ![]() |
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| Vor allem der Große Geysir, Namensgeber für alle Geysire ist war über Jahrhunderte aktiv. Analysen der Sinterablagerungen um das Geysirbecken deuten darauf hin, daß die Springquelle etwa 10.000 Jahre lang aktiv war. Einmal pro Stunde wurde eine 60 m hohe Wasser- und Dampffontäne in die Höhe geschleudert. Anfang unseres Jahrhunderts erloschen die Ausbrüche, vermutlich infolge geänderter Grundwasser- und Erdwärmeverhältnisse als Folge von Erdbeben. | ![]() |
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Wenige Meter neben
dem Großen Geysir liegt der Geysir Strokkur (Butterfaß).
Er ist noch aktiv. Im Abstand von 10 bis 20 Minuten bildet sich eine
20m
hohe Fontäne. Interessant sind neben den Geysiren auch die vielen
anderen heißen Quellen, die in unmittelbarer Umgebung
liegen.
Der Eruptionsmechanismus der Geysire wurde vom deutschen Chemiker Robert Bunsen bereits 1846 ergründet. Wie er feststellte, hat das Wasser im Geysirschacht an der Oberfläche eine Temperatur von 85°C-90°C. |
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| In 20m Tiefe erreicht das Wasser eine Temperatur von über 125°C. Wegen des hydrostatischen Drucks der aufliegenden Wassersäule kocht das Wasser in der Tiefe aber bei dieser Temperatur noch nicht. Im oberen Bereich der Schachtes erreicht das Wasser Temperaturen von 100°C. | ![]() |
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Da hier der hydrostatische Druck geringer ist, bilden sich ab einer kritischen Temperatur Dampfblasen, das Wasser beginnt zu sieden. Durch die Dampfblasen verringert sich auch der Druck in der Tiefe des Schachtes. In einer Art Kettenreaktion bilden sich dann im gesamten Schacht Dampfblasen, der Geysir bricht aus und schleudert ein Gemisch aus Dampf und Wasser in die Höhe. |
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Kratersee |
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| Reykjavik | ![]() |
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| Die Hallgrimskirche krönt mit ihrem 73 m hohen Turm, der über alle anderen Gebäude Reykjavíks hinausragt, Islands Hauptstadt auf eindrucksvolle Weise. Kein anderes Bauwerk des Landes hat eine ähnlich lange Zeit zur seiner Errichtung in Anspruch genommen und nur wenige lösten so viele Kontroversen aus wie die Kirche. Heute ist sie mit Sitzplätzen für 1200 Besucher das größte Gotteshaus der Insel. | ![]() |
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Reykjavik |
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| Stand 01.10.2001 |