Island 4

 
 
 
Vom Myvatngebiet fuhren wir über das Hochland an dem größten Gletscher den Vatnajökull in den Süden der Insel. Mehr als 11% der Landfläche Islands sind von Gletschern bedeckt. Außerdem sahen wir in diesem Teil Islands eines der größten Lavagebiete das Skaftátal. 
 
 
 


 

 


 
 
 
Island_06_08A.jpg Mit dem 12 m hohen Selfoss beginnt der Absturz in den Canyon. Die zweite Fallstufe bildet der Dettifoss. Das Gletscherwasser stürzt auf einer Breite von rund 100 m über 44 m in eine Schlucht.

 


Neben dem Schmelzwasser führt der Fluß auch große Mengen an Geröll mit. Pro Tag werden rund 120.000 t Geröll, Gestein, Sand und Schlamm transportiert, was etwa 2 g pro Liter entspricht.  Island_06_12A.jpg

 

 


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Islandpferde Island_06_27.jpg

 

 


Island_07_01A.jpg Der Gletschersee Jökulsárlón erreicht eine Tiefe von bis zu 200 m. Vom Ende der Gletscherzunge brechen ständig Eisberge ab, die auf dem See umhertreiben. Frisch abgebrochene Eisblöcke sind leuchtend blau. Das Eis ist praktisch frei von Luftblasen und reflektiert den blauen Anteil des Lichts. Nach einigen Tagen dringt Luft ins Eis ein und der gesamte Spektralbereich des sichtbaren Lichtes wird reflektiert. Das Eis wird weiß. 

 


 

 


Auf Island sind heute alle wichtigen Gletscherformen zu finden. Mit 8.300 km² ist der Vatnajökull der drittgrößte Plateaugletscher der Erde. Island_07_03A.jpg

 

 


Island_07_05A.jpg Svinafellsjökul

 

 


Oben das Gletschereis, rechts davon das Geröll und einen großen Stein den er vor sich herschiebt. Das Eis ist nur so schmutzig weil sich der Gesteinssand daran absetzt. Island_07_10A.jpg

 

 


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Die Zwergenfelsen sind besonders regelmäßig geformte Basaltsäulen, wie sie auch am Svartifoss (schwarzer Wasserfall) und an vielen anderen Stellen im Land zu finden sind.  Island_07_17A.jpg

 

 


Island_07_18A.jpg Islands höchster Berg, der Hvannadalshnukur mit 2119 m

 

 


Margit und ich beim Päuschen halten Island_07_19F.jpg

 

 


Island_07_20A.jpg Blick auf den Skeidararsandur

 

 


Freilichtmuseum Island_07_22A.jpg

 

 


Island_07_29F.jpg nochmal Päuschen mit Fußbad

 

 


Skeidararsandur mit Blick auf die größte Gletscherzung des Vatnajökull Island_07_32A.jpg

 

 


Island_07_33A.jpg Die Landschaft zwischen Skaftafell und Vík ist geprägt von steil aufragenden ehemaligen Klippen. Die Ebene zu Füßen dieser ehemaligen Steilküsten tauchte erst am Ende der Eiszeit aus dem Meer auf, als sich das Land durch tektonische Bewegungen langsam hob. Besonders auffällig ist die Klippe Lómagnúpur in der Nähe von Núpsstaður. Mit einer Höhe von fast 670m war sie vor der Landhebung eine der höchsten Steilküsten der Welt

 

 


Ein beeindruckendes Beispiel für die Kraft des fließendes Wassers ist die Schlucht Fjaðrárgljúfur. Island_08_00A.jpg

 

 


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nochmal Islandpferde aber bei strömenden Regen Island_08_02F.jpg

 

 


Island_08_03F.jpg so kann schlechtes Wetter aussehen

 

 


Wiederaufforstung auf Island. Früher waren 25 % der Insel bewaldet. Heute sind es nur noch 1 %. Deshalb werden an vielen Stellen Bäume angepflanzt. Das war übrigens einer der wenigen Regentage den wir hatten.  Island_08_04F.jpg

 

 


Island_08_05.jpg 1783 begann der größte Lavaausbruch der Erde. Zwischen den Gletschern Vatnajökull und Mýrdalsjökull riß die Erde auf. Der rund 800 Meter hohe Palagonitrücken Laki wurde auseinandergerissen und auf einer Länge von 25 km entstanden entlang einer Eruptionsspalte über 100 Krater. 
Die Lavamassen bedeckten eine Fläche von insgesamt 565 km².


 
 

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Stand 01.10.2001