Island 3

 
 
 
Unser Weg führte uns vom Westen Islands über Akureyri nach Husavik wo wir Wale beobachten konnten und dann in das Gebiet rund um den Mückensee (Myvatn). Der mit 37 km² viertgrößte See Islands liegt 278 m über dem Meeresspiegel und ist selbst vulkanischen Ursprungs. Das ganze Gebiet ist auch heute noch vulkanisch aktiv, da die Grenze zwischen der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinentalplatte hier verläuft. 

 



 

 


 
 
 
Island_03_08A.jpg Der Bauernhof Glaumbær ist einer der am besten erhaltenen Höfe, die in der für Island typischen Torfbauweise errichtet wurden. Bis Ende des letzten Jahrhunderts war dies der typische ländliche Baustil. 

 

 

 
Die Kirche von Viðimýri im Skagarfjördur. Island_03_12A.jpg

 

 


Island_03_21A.jpg ein Troll, ob die wohl so aussehen

 

 


Am Ende des 90 km langen Eyjafjörður liegt die Stadt Akureyri, die Metropole des Nordlandes. Akureyri ist eine junge Stadt. Der erste Siedler in der Gegend, Helgi der Magere von den Orkney Inseln, ließ sich schon während der Landnahmezeit in der Nähe der heutigen Stadt nieder. Island_03_23A.jpg

 

 


Island_03_25A.jpg Akureyri ist damit die viertgrößte Stadt Islands. 

 

 


Auf einer Anhöhe in der Nähe des Krankenhauses liegt der Botanische Garten von Akureyri Island_03_26.jpg

 

 


Island_03_28.jpg Die wohl einzigartige Pflanzensammlung umfaßt fast alle einheimische Arten und mehrere hundert ausländische Pflanzenarten. Der Garten wurde 1912 von der Frauenvereinigung als öffentlicher Vergnügungspark angelegt. 

 

 


Walwatching in Husavik.
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Island_04_11.jpg Etwa auf halber Strecke zwischen Akureyri und dem Myvatn liegt der 12 m hohe Wasserfall Goðafoss.
 
 
 
 

Die Fallkante des Wasserfalls entstand am Rand des Lavastromes Frambruni, der sich vor rund 8000 Jahren aus dem Schildvulkan Trölladyngja ergoß und eine Länge von 105 km erreichte.  Island_04_13.jpg

 

 


Island_04_15.jpg Der Mückensee entstand vor etwa 3500 Jahren bei einem Ausbruch des Schildvulkans Ketildyngja.

 

 


 Der Mückensee ist nur 3-5 m tief. Island_04_19.jpg

 

 


Island_04_24.jpg Die Dunklen Burgen (Dimmuborgir) entstanden vor etwa 2000 Jahren, als bei einem Vulkanausbruch Lava über ein Sumpfgebiet floß.

 

 


 Durch den Wasserdampf entstanden Blasen  in der Lava
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Island_05_00.jpg Seinen Namen erhielt der See wegen der Mückenschwärme, die während der Sommermonate oft in riesigen, nebelähnlichen Wolken über dem Wasser schweben.

 

 


Östlich des Bergrückens Námafjall liegt ein Solfatarenfeld. Zahlreiche Schlammtümpel köcheln hier vor sich hin, andere kochen ungestüm über und verspritzen ihre schlammige Brühe in die Umgebung. Schwefel und andere Mineralien verwandeln die Landschaft in eine gelb, rot und weiß gefärbte Hexenküche,  Island_05_02.jpg

 

 


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Hier stank es wie in der Hölle nach faulen Eiern
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sieht aus wie ein Hexenküche gell Island_05_16F.jpg

 

 


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Island_06_02A.jpg Kraflagebiet

 

 


Es finden Hebungen und Senkungen von bis zu 60 cm statt, Spalten verbreitern sich um 7 m. Da bisher nur ein winziger Bruchteil der Magmakammer geleert wurde, rechnen Geologen mit weiteren Ausbrüchen. Island_06_04A.jpg

 
 
 


 
 

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Stand 01.10.2001